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Mobile Pflege Solingen

Finanzierung

Gute Pflege kostet Geld. Da unsere Pflegeleistungen individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt werden, sind die Kosten für die Ambulante Pflege abhängig von der Pflegestufe und vom Umfang der Leistung, die Sie in Anspruch nehmen.
Finanziert wird die Ambulante Pflege grundsätzlich durch Kranken- oder Pflegekassen, Eigenfinanzierung oder durch Leistungen des Sozialhilfeträgers.
Auf diesen Seiten erhalten Sie dazu ausführliche Informationen. Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie uns bitte an. Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Privatleistungen

Hauswirtschaftliche Hilfeleistungen und Betreuungsleistungen, die nicht von der Pflegekasse übernommen werden, bieten wir Ihnen zu einem Stundenpreis an, den Sie im jeweiligen Entgeltverzeichnis finden.

Krankenkassenleistungen

Behandlungspflege

Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für Behandlungspflegeleistungen, die vom Arzt verordnet werden und das Ziel haben, die ärztliche Behandlung zu sichern. Dazu zählen u.a.: Injektionen, Richten und Verabreichen von Medikamenten, Kompressionstherapien, Versorgung von Dauerkatheter, Wundverbände.

Die Verordnung häuslicher Krankenpflege erhalten Sie von Ihrem Arzt, wir helfen Ihnen bei der Beantragung der Kostenübernahme durch Ihre Krankenkasse. Bei Genehmigung der Krankenkasse werden die Behandlungspflegen zu 100% von Ihrer Krankenkasse übernommen. Sollten Sie nicht von der gesetzlichen Zuzahlung (z. B. Praxisgebühr, Arzneimitteln, Heil- und Hilfsmittel, Krankenhausbehandlung, Häusliche Krankenpflege) befreit sein, fallen pro Jahr für 28 Tage 10% Zuzahlung zu den Kosten der Behandlungspflege an.

Palliativpflege

Benötigen Sie Palliativpflege und ihr Pflegedienst ist ein von den Krankenkassen anerkannter Palliativpflegedienst – wie unser Ambulanter Pflegedienst Bethanien mobil in Solingen – so können behandlungspflegerische Palliativleistungen (z.B. Symptomkontrolle, palliativpflegerische Beratung, Krisenintervention) vom Hausarzt verordnet werden. Wir helfen ihnen bei der Beantragung der Kostenübernahme durch Ihre Krankenkasse. Bei Genehmigung der Krankenkasse werden die behandlungspflegerischen Palliativleistungen zu 100% von Ihrer Krankenkasse übernommen. Sollte Ihr Pflegedienst kein von den Krankenkassen anerkannter Palliativpflegedienst sein, werden die behandlungspflegerischen Palliativleistungen selbstverständlich auch erbracht – über die Finanzierung berät Sie die Pflegedienstleitung.

Pflegekassenleistungen

Um Leistungen der Pflegekasse zu erhalten, müssen Sie einen Pflegegeldantrag stellen. Ihre Pflegekasse beauftragt den „Medizinischen Dienst“, der im Rahmen eines Hausbesuches bei Ihnen die Pflegebedürftigkeit überprüft und eine Pflegestufe festlegt. Wir beraten Sie gerne und helfen Ihnen sowohl bei der Antragstellung des Pflegegeldantrages als auch bei der Vorbereitung für den Besuch des Medizinischen Dienstes.

Pflegegeld

Pflegegeld erhalten Sie, wenn Ihre Pflege z. B. durch Angehörige, Nachbarn oder Freunde übernommen wird. Die Höhe des Pflegegeldes richtet sich nach Ihrer Pflegestufe und beträgt bei

  • Pflegestufe 1: 235,00 EUR
  • Pflegestufe 2: 440,00 EUR
  • Pflegestufe 3: 700,00 EUR

Die Pflegekasse erwartet von Ihnen, dass Sie bei Pflegestufe 1 und Pflegestufe 2 einen Pflegeberatungsbesuch halbjährlich und bei Pflegestufe 3 einen Pflegeberatungsbesuch vierteljährlich durch einen anerkannten Pflegedienst durchführen lassen. Sie dürfen sich gerne an uns wenden, wir vereinbaren einen Termin mit Ihnen.

Pflegesachleistungen

Lassen Sie die Pflege durch einen anerkannten Pflegedienst erbringen, übernehmen die Pflegekassen Kosten für Leistungen der Grundpflege. Die Höhe der Kostenübernahme hängt von der für Sie genehmigten Pflegestufe ab:

  • Pflegestufe 1: 450,00 EUR
  • Pflegestufe 2: 1100,00 EUR
  • Pflegestufe 3: 1550,00 EUR

Die verschiedenen Leistungen der Grundpflege sind im Leistungskatalog mit den zwischen den Pflegekassen und uns vereinbarten Preisen aufgelistet. Übersteigen die Kosten der Grundpflege die Pflegesachleistungen Ihrer Pflegestufe, rechnen wir diesen Betrag mit Ihnen persönlich ab. Sollten Sie dazu nicht in der Lage sein, hat der Gesetzgeber die Möglichkeit geschaffen, anfallende Restkosten mit dem örtlichen Sozialhilfeträger abzurechnen. Auch in diesem Fall beraten wir sie und helfen Ihnen, die entsprechenden Anträge zu stellen.

Zusätzliche Betreuungsleistungen

Sollten Sie in Ihrer Alltagskompetenz erheblich eingeschränkt sein, z.B. bei demenzbedingten Ausfällen, geistiger Behinderung oder psychischer Erkrankungen, können Sie dafür zusätzliche Betreuungsleistungen erhalten. In Abhängigkeit des Schweregrades Ihrer Fähigkeitsstörungen werden bis zu 100,- € Grundbetrag oder ein erhöhter Betrag bis zu 200,- € monatlich gezahlt, also maximal 2.400,- € pro Jahr. Anspruchsberechtigt sind auch Betreuungsbedürftige, die noch keine Pflegestufe haben. Beim Besuch des Medizinischen Dienstes wird der Anspruch mit überprüft. Sie erhalten das Ergebnis in der Mitteilung Ihrer Pflegekasse bezüglich Ihrer Pflegestufe.

Stundenweise Verhinderungspflege

Sollte die Pflegeperson, die Sie zu Hause pflegt und betreut, verhindert sein, übernimmt die Pflegekasse Leistungen bis zu einer Höhe von 1510,00 EUR pro Jahr. Dieser Betrag steht Ihnen zu, wenn Sie 6 Monate in eine Pflegestufe eingestuft sind. Wir helfen Ihnen gerne bei der Antragstellung und machen Ihnen ein attraktives Angebot zur Entlastung Ihrer pflegenden Angehörigen.

Kostenübernahme bei Veränderung des Wohnumfeldes

Sollte in Ihrem Wohnumfeld eine Veränderung notwendig sein, damit die Pflege zu Hause möglich oder erleichtert wird, können Sie für solche baulichen Maßnahmen einen Zuschuss Ihrer Pflegekasse beantragen. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie und helfen Ihnen bei der Antragstellung.

Zuschuss für die Kosten der Tagespflege

Wenn Sie sich entscheiden, zusätzlich zu den Leistungen des Ambulanten Pflegedienstes auch Leistungen einer Tagespflegeeinrichtung wahrzunehmen, erhalten Sie weitere 50% der Pflegesachleistungen Ihrer Pflegestufe.

Zuschuss für die Kosten eines Hausnotrufsystems

Wenn Sie in eine Pflegestufe eingestuft sind, gibt Ihre Pflegekasse Ihnen einen Zuschuss zu den Kosten eines Hausnotrufsystemes. Ihr jeweiliger Hausnotrufanbieter hilft Ihnen bei der Beantragung.

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